Es reicht nicht aus, sich nur Gedanken zum Bett an sich, dem Lattenrost oder auch der richtigen Matratze zu machen. Wer einen wirklich erholsamen Schlaf haben will, der sollte auch einmal die große Auswahl an Bettdecken erkunden und sich eine passende für jede Jahreszeit aussuchen.
Der erste Schritt zur Wahl der richtigen Decke ist dabei das Beachten der erforderlichen Größe. Die Standardgrößen der Bettdecken sind zwar ohnehin in den letzten Jahrzehnten durch die Veränderung der durchschnittlichen Körpergröße gewachsen, dennoch machen immer noch viele Menschen den Fehler und kaufen sich eine zu kleine Decke, die dann die Wärme nicht richtig liefern kann. Die absolute Standartgröße liegt bei 135 x 200 Zentimeter und bedient rund 70 % der Deutschen. Alternativ dazu gibt es auch noch die spezielle Komfortgröße 155 x 220 Zentimeter, die von rund 20 % der Schlafenden in Deutschland genutzt wird. Alle restlichen Größen liegen im einstelligen Prozentbereich, auch Sonderanfertigungen sind möglich.
Als weitere Entscheidungspunkt sollte auch die Verarbeitung von enormer Bedeutung sein. So unterscheidet man bei Bettdecken zwischen vielen verschiedenen Formen wie zum Beispiel dem klassischen Oberbett, dessen gesamte Füllung in einer Kammer verstaut ist oder der sogenannten Steppdecke, die eine mehrmals durchstochene Hülle hat, die so das Wandern der Füllung verhindern soll. Die Füllung der Bettdecken besteht in den meisten Fällen aus Daunen und Federn. Schurwolle, Baumwolle, sogar Kamelhaar und Cashmere sind ebenfalls natürliche Füllmittel, während auch künstliche Füllmittel immer häufiger zu finden sind. Die Füllmenge, das damit verbundene Gewicht und die so entstehende Wärmebildung sollten sich der Jahreszeit anpassen. Bettdecken mit zwei Kilogramm Füllmenge eignen sich mehr für den Winter, im Sommer sind auch Bettdecken mit einer Füllmenge von 500 – 800 Gramm üblich.